AufbewahrungWasserspender erfreuen sich großer Beliebtheit in Büros, Behörden und Geschäften. Es hat sich herumgesprochen, dass Kunden, Besucher und Mitarbeiter gerne zum kostenlosen Trinkwasser greifen. Mittlerweile befinden sich Wasserspender nahezu überall.

Damit Kunde, Mitarbeiter und Besucher sorglos zum Wasser greifen können, sind jedoch eine sorgfältige Aufbewahrung, eine regelmäßige Reinigung und eine zuverlässige Wartung notwendig. Werden die Hygieneregeln nicht eingehalten, können sich Keime ausbreiten, die eine große Gesundheitsgefahr darstellen können. Gerade für ältere und kranke Menschen kann das lebensgefährlich sein.

Durch die richtige Aufbewahrung kann der Keimbildung ein effektiver Riegel vorgeschoben werden

Recht einfach ist die Frage zu klären, wo der Wasserspender aufgestellt werden soll. Da Licht und Wärme wesentlich zum Wachstum der Keime beitragen, sollte der Wasserspender auf keinen Fall dauerhaft im Sonnenlicht platziert werden. Ein vergleichsweise dunkler, schattiger Platz in der Zimmerecke ist vorteilhaft.

Die Wasservorräte müssen ebenfalls in einem dunklen und kühlen Raum gelagert werden. Wichtig ist dabei, das Haltbarkeitsdatum zu beachten. Denn nur innerhalb der Haltbarkeit kann eine weitgehende Keimfreiheit garantiert werden.

Eine gründliche Reinigung ist zwingend notwendig

Neben der Aufbewahrung ist auf eine regelmäßige Reinigung zu achten. Im besten Falle wird der Wasserspender komplett gereinigt, wenn ein neuer Wasserbehälter angebrochen wird. Komplette Reinigung ist hierbei durchaus wörtlich zu verstehen. Denn die Reinigung darf sich nicht Oberfläche und Wasserhähne beschränken, sondern muss auch die Leitungen umfassen. Gerade in den Leitungen finden Keime optimale Bedingungen, um sich zu vermehren.

Wenn die Reinigung tatsächlich in kurzen Abständen erfolgt, reicht es aus, die Leitungen mit sauberem Leitungswasser zu reinigen. Hat sich bereits ein unappetitlicher Schleim gebildet, müssen spezielle Reinigungsmittel zum Einsatz kommen, damit die Infektionsgefahr gebannt werden kann.

Den Verbrauch in den Blick nehmen

Im besten Fall sollte sich das Wasser nur ein bis zwei Tage im Behälter des Wasserspenders befinden, denn durch längere Standzeiten nimmt das Risiko der vermehrten Keimbildung zu. Zur Aufbewahrung des Wassers im Wasserspender sind daher kleine Volumen ratsam, die häufiger gewechselt werden. So wird das Wasser nicht schal und bleibt frei von Keimen.

Auf die Bauart kommt es an

Viel Arbeit lässt sich bei der Aufbewahrung, der Aufstellung, der Reinigung und der Wartung eines Wasserspenders sparen, wenn schon bei der Anschaffung auf die Bauart geachtet wird. Bei Wasserspendern, die direkt mit dem Trinkwasserleitungen verbunden sind, wird das Wasser meist über komplizierte Leitungssysteme geführt. Diese Leitungen sind sehr anfällig für die Verschmutzung mit Keimen. Unter hygienischen Gesichtspunkte stellen diese Apparate extrem hohe Anforderungen.

Viel einfacher ist die Wartung von Wasserspendern, bei denen das Wasser direkt aus einer Einweg-Gallone entnommen wird. Das Ventil zur Entnahme des Wassers wird in diesen Systemen direkt an die Gallone angeschlossen. Es gibt keine Leitungen, die verschmutzen können. Ist die Gallone leer, wird mit ihr das Ventil entsorgt; die neue Gallone erhält ein neues, frisches und sauberes Ventil.

Klare Verantwortung – klare Strukturen

In Betrieben, Büros, Behörden und Geschäften ist es ratsam, einen Mitarbeiter mit der Aufbewahrung und Betreuung der Wasserspender zu beauftragen und diesem Mitarbeiter gegebenenfalls an anderer Stelle eine Entlastung zu gewährleisten. Denn nur die klare Zuweisung der Verantwortlichkeit garantiert die regelmäßige und dauerhafte Wartung und Kontrolle.